KUNST schafft KLIMA

Das Phänomen

Angeregt durch die schwedische Aktivistin Greta Thunberg gehen weltwelt Jugendliche freitags auf die Straße statt in den Unterricht. Sie haben eine Form gefunden, auf den anthropogenen Klimawandel zu reagieren, indem sie Verantwortliche durch Protest und Streik dazu bringen, nötige Entscheidungen zu fällen und so eine klimapolitische Kursänderung zu bewirken.

Die Idee

Diese kreative Form Jugendlicher, sich mit anstehenden gesellschaftlichen Problemen auseinanderzusetzen, hat uns dazu inspiriert, die Idee für das Projekt „KUNST schafft KLIMA“ zu entwerfen. Dabei soll Jugendlichen ab der 9. Klasse die Möglichkeit gegeben werden, die emotionalen Themen Kohleausstieg und Klimawandel mit Hilfe von Kunst auszudrücken. Gleichzeitig soll dieser Ausdruck in die Gesellschaft zurück gelangen und einen Beitrag zur Auseinandersetzung mit diesen Themen leisten.

Das Konzept

Die konkrete Ausgestaltung und Umsetzung des Projektes KUNST schafft KLIMA erfolgt im Zusammenspiel von Wissenschaft und Kunst.  In einem ersten Schritt erarbeiten Mitglieder der GeoWerkstatt Leipzig e. V. gemeinsam mit den Schülerinnen und Schülern wichtige Aspekte der Themen Klimawandel, Braunkohlenutzung und -Ausstieg. Dazu kommen klassische Workshopformate zur Anwendung.

Im zweiten Schritt treten die Jugendlichen in den kreativen Schaffensprozess ein und machen ihre Eindrücke in Form von Kunst sichtbar. Unterstützt werden Sie dabei von Beat Toniolo, einem in Zeitz ansässigen schweizer Künstler und Kunstvermittler. Öffentlich gezeigt werden die entstandenen Werke in einer gemeinsamen Ausstellung.

Bericht zu KUNST schafft KLIMA seitens des Sächsischen Mitmachfonds

Die Umsetzung

Orte des Geschehens sind das Leipziger Immanuel-Kant-Gymnasiums und das Evangelische Gymnasium Lernwelten in Großdeuben im Südraum von Leipzig.

Im Immanuel-Kant-Gymnasium arbeiteten zwei Kunstleistungskurse der 11. Klasse mit uns. Ende Juni und Anfang Juni 2021, konnte somit KUNST schafft KLIMA zum ersten Mal in die Tat umgesetzt werden.

 

Diese Maßnahme wird mitfinanziert durch Steuermittel auf Grundlage der von den Abgeordneten des Sächsischen Landtags beschlossenen Haushalts.