Nachhaltige Mobilität mit der 10b der Max-Klinger-Schule

Wie kommt ihr von zu Hause zur Arbeit, wenn ihr einmal 40 Jahre alt seid? – 56% der Gymnasiasten der 10b werden wohl das Auto dafür wählen, sofern es klappt mit dem Haus am Stadtrand. 🙂 (Das wollten immerhin 14 der 22 Schüler!)

Grund genug für Marco, Johannes und Frank von der GeoWerkstatt anlässlich des Schüleraktionstags rund um das Thema Mobilität an der Max-Klinger-Schule einen kleinen Workshop zu veranstalteten. Ziel war, das Thema Mobilität für die Schüler zu erschließen und ihnen Aspekte einer nachhaltigen Mobilität nahe zu bringen. Nach der klassischen Vorstellung und der kleinen Fragerunde, welche Verkehrsmittel wohl später im Berufsleben dominieren werden, diskutieren wir zunächst über den Nachhaltigkeitsbegriff.

Dabei wurde schnell deutlich, dass die Schüler nur einen recht vagen  Begriff von Nachhaltigkeit hatten. Klimawandel stoppen, CO2- und Ressourcenverbrauch senken oder mehr Bio essen, waren erste Annäherungen. Um aber das Thema Mobilität stärker mit der Diskussion rund um Nachhaltigkeit zu verbinden, organisierten wir im Anschluss ein kleines World-Café.

An insgesamt vier Tischen lernten die Schüler in der gemeinsamen Diskussion mehr zur unterschiedlichen Bedeutung der Verkehrsträger in der Stadt und auf dem Land. Sie sprachen über Möglichkeiten, die technische Innovationen für eine nachhaltigere Mobilität spielen könnten. Außerdem erfuhren sie mehr über den Wandel der Mobilitätsbedürfnisse und Mobilitätsanforderungen zwischen den Generationen und erkannten, dass der Eintritt in neue Lebensphasen oft mit einem Wandel der Mobilität und der Verkehrsmittelwahl einhergeht.

Abschließend verorteten die Schüler ihre zwei fernsten Urlaubsziele. Spätestens da wurde allen klar, wie ungeheuer mobil wir sind und dass ein Umdenken einsetzen muss, wenn wir nicht nur von nachhaltiger Mobilität reden wollen.

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